Buecher, Magazine, Texte,...

Buchtipp: „Vergnügter Protest. Erkundungen hybridisierter Formen kollektiven Ungehorsams“ (Gregor J. Betz, 2016, Springer VS)

Die Inszenierung von Protest ist kein neues Phänomen, auch die Verknüpfung von Protest mit alltäglichem oder außeralltäglichem Handeln ist nicht neu, ebensowenig wie Spaß und Freude als Bestandteile von Protest und politischer Aktion. 100 Jahre Dada, aber auch die Jahrhunderte alte subversive Tradition des Karnevals oder des Figurentheaters sind Beispiele dafür.
Jedoch kam es in den letzten Jahren v.a. durch die Kooperation von neuen Bewegungsorganisationen wie attac, ausgestrahlt! und campact mit traditionellen Umwelt-NGOs und Gewerkschaften zu großen Aktionen, die von einer „hochgradig professionell agierenden Organisationselite als spektakuläres Gemeinschaftserlebnis minutiös durchinszeniert“ wurden. Symbolisch, rituell und künstlerisch aufgeladen, verbunden mit aufwändiger medialer Mobilisierung und späterer Dokumentation bzw. Rekonstruktion des „Erlebten“.

Gregor J. Betz hat mit „Vergnügter Protest. Erkundungen hybridisierter Formen kollektiven Ungehorsams“ (Springer VS, 2016) eine sehr gut lesbare und verständliche soziologische Untersuchung dazu veröffentlicht. Das sei hier auch deswegen betont, weil der Autor Verständlichkeit und Lesbarkeit als Anspruch für wissenschaftliche Texte explizit in seiner Arbeit nennt. Dem zu entsprechen ist ihm gelungen. Er untersucht in seinem Buch mittels Analyse von Plakaten und Aufruftexten, umfangreicher eigener teilnehmender Beobachtung an Protesten sowie Interviews mit Teilnehmenden und OrganisatorInnen verschiedene „hybridisierte Formen“ von Protest und Event und die Bedeutung von Vergnügen und Spaß darin. Hybridisierte Formen verbinden klassische Formen von Protest (Demonstration, Kundgebung) mit Freizeit (Sport, Spiel), Kultur (Musik, Tanz) oder alltäglichem Handeln (Kochen, Essen), und versprechen und integrieren dabei Vergnügen und Spaß.

Die Einleitung beginnt mit einer eindrücklichen Beschreibung der Großdemonstration „Energiewende nicht kentern lassen“ vom Mai 2014, die darin als „exemplarisch für zeitgenössischen Protest in Deutschland“ bezeichnet wird. Betz dient diese Demonstration als perfektes Beispiel für das, was er als „eventisierten Protest“ bezeichnet und anhand der gewerkschaftlichen Maikundgebung im Dortmunder Westfalenpark am 1. Mai 2014 sowie des Sternmarsches der Kampagne „UmFAIRteilen – Reichtum besteuern“ in Bochum im September 2013 ausführlicher analysiert. Hinsichtlich der Dortmunder Maikundgebung kommt er zum Fazit, dass nicht mehr die Kundgebung mit Hauptredner den Ereigniskern bildet, um den alles gruppiert ist, sondern das „Kultur- und Familienfest“. Somit sei „eine sukzessive Entpolitisierung und `Profanisierung' der Dortmunder Maikundgebung seit den 1970er Jahren festzustellen, die bis heute anzuhalten scheint“ (1960 wurde zum ersten Mal ein Unterhaltungsprogramm integriert). Trotzdem – oder gerade deswegen – kann die Maikundgebung bzw. der Event immer noch zur Stabilisierung der Gewerkschaftsidentität beitragen. Statt im Kampf nun eben im „kollektiven Feiern“ vor dem Hintergrund einer jahrzehntelangen Tradition, die zumindest als Verweis auch noch immer mobilisierend und sinnstiftend für TeilnehmerInnen ist.
Im Sternmarsch von „UmFAIRteilen“ nehmen die Inhalte deutlich mehr Raum ein, kombiniert mit Erlebniselementen wie Konfettikanone und Frisbeeschlacht, die ohne jegliche inhaltliche Einbettung oder symbolische Bedeutung bleiben.
Zugehörigkeit und Tradition werden im gewerkschaftlichen Kontext stärker inszeniert, bei Protesten wie UmFAIRteilen besteht die Gefahr, dass die Mobilisierung durch Erlebniskomponenten zu einer Erwartungshaltung führt, die trotz Steigerungen von Event zu Event nicht durchgehalten werden kann.

Als Fallbeispiel für „politisierte Events“ untersucht Betz die Nachttanzdemos der Kampagne „DU it youself“ 2011 und 2013 in Duisburg, die eine Verbindung von Protest („Demo“), Spaß („Tanz“) und Außeralltäglichkeit („Nacht“) darstellen. Forderung der Kampagne und ihrer OrganisatorInnen sind Freiräume zur kulturellen Selbstverwirklichung. „Konsumkritische, kapitalismuskritische und andere links-emanzipatorische Theoriefragmente stehen nicht als Werte an sich, sondern werden als Begründung ihrer Forderungen und Widerlegung gegnerischer Positionen verwendet“. Mehrere Brüche und Widersprüche stellt Betz in seiner Untersuchung fest: Kämpferische Sprache und die Betonung des Selbermachens („Du it yourself“) entsprechen nicht der realen Abhängigkeit von der Stadtverwaltung und den appellativen Forderungen an diese. Die OrganisatorInnen erleben ein Dilemma zwischen ihrem Anspruch und Wunsch, die Teilnehmenden zu politisieren und längerfristig zu aktivieren, und deren primäre Mobilisierbarkeit über Konsumierbarkeit und Erlebnisversprechen der Nachttanzdemos. Dem kommen die OrganisatorInnen aber auch entgegen und vermögen – außer in der Rhetorik - diese Form nicht weiterzutreiben. Spaß wird hier zudem auch zum Kommunikationsinstrument, um die Öffentlichkeit von den eigenen Zielen zu überzeugen. „Die Strategie, sich als eine Mischung aus 'Radikalen Feierern' und 'harmlosen Protestlern' zu inszenieren, scheint nicht gefruchtet zu haben.“

Als Fallbeispiel für „Protesthybride“ sind die Schnippeldiskos der Slow Food Youth in Berlin 2014 und Bochum 2013 beschrieben und analysiert. „Die Disko ist vor allem Spaß, Spaß am gemeinsamen Schnippeln, Schruppen und Kochen“ heißt es in deren Ankündigung. Das Format Schnippeldisko hat sich seit der Erfindung 2011 in Berlin weltweit verbreitet. In Berlin und Bochum standen die Diskos in einem klaren politischen Zusammenhang als Teil der „Wir haben Agrarindustrie satt“-Demo bzw. des N.A.T.U.R-Festivals. Interessant sind die religiösen Bezüge, die Betz in seinem Fazit darstellt: Schnippeldisko als Slow Food-Missionierungsevent, in Berlin durch das räumliche Setting als Religionsinstitution mit öffentlichem Abendmahl...

Insgesamt kommt Betz zu dem Fazit, dass Freude und Vergnügen nicht lediglich eine instrumentelle Bedeutung haben, so wie dies in der bisherigen Forschung zu Protest und Sozialen Bewegungen überwiegend angenommen wird:
„Mit Spaßankündigungen wird mobilisiert, freudige Protesthandlungen prägen einen positiven Eindruck gegenüber einer interessierten Öffentlichkeit und verbinden die Inhalte auch gegenüber den Teilnehmern mit positiven Emotionen. Darüber hinaus wird Vergnügen allerdings auch in seinem Selbstzweck als Wert für sich erlebt und dient der positiven Einbindung in eine Gemeinschaft, repräsentiert eine einende Vision und erhöht ein Gefühl der Zugehörigkeit.“ Dabei unterscheiden sich die verschiedenen Formen „eventisierter Protest“, „politisierter Event“ und „Protesthybrid“: „Vergnügter Protest ist eben nicht gleich vergnügter Protest, sondern lässt sich in zum Teil sich einander gegenüber stehende Phänomene aufteilen“.
Deutlich wird, wie ein als Protest inszeniertes Ereignis ebenso auch Konzert, Party, Parade, traditionelles Fest, religiöses Ritual, etc. ist. Deswegen sind die Motivationen von Teilnehmenden, die Konstruktion von Sinn und Bedeutung und die emotionalen Erlebnisse individuell sehr unterschiedlich und vielschichtig. Darüber hinausgehend stellt sich die Frage, ob es die reine Form des Protests überhaupt je gab und nicht jeder Protest ein Hybrid ist, was sowohl die Formen aber vor allem auch die Motivationen und Antriebe der Teilnehmenden betrifft. Gruppenzugehörigkeit und soziale Netzwerkdynamiken, Freude und Spaß haben eine viel größere Bedeutung als gemeinhin angenommen und in der Konzeption vieler Proteste und der Mobilisierung dafür bedacht wird.

In die Konzeption der in „Vergnügter Protest“ untersuchten Protestereignissen sind diese Erkenntnisse jedenfalls deutlich eingeflossen, interessant wäre daher tatsächlich gewesen – und Betz nennt diese Lücke selbst – auch Protestereignisse genauer zu untersuchen, die von traditionellen Sozialen Bewegungen durchgeführt wurden.
Ergänzend wäre für die Protestforschung zudem interessant, neben Freude und Vergnügen auch das Erleben von Abenteuer als außeralltägliches Ereignis in den Blick zu nehmen. Für eine Untersuchung von Abenteuer könnten Elemente und Motive betrachtet werden wie Rollen von Gut und Böse (HeldInnen und SchurkInnen), Weltretten als Motiv/Erzählung, eingeschworene Gemeinschaft, Ungewissheit der Situationen/Settings, körperliche Anstrengung, psychische Spannung, Entbehrung, Improvisation, Kampf/Auseinandersetzung, etc. Bei Gipfelprotesten (oftmals verbunden mit Reisen in andere Städte und Länder), Umweltprotesten in der Natur auf Feldern, in Wäldern oder Kohlegruben aber auch bei urbanen antifaschistischen Protesten gegen Naziaufmärsche in Verbindung mit dem Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei sind offensichtlich noch ganz andere Erlebnisaspekte und Motivlagen wirksam, als die in „Vergnügter Protest“ erhobenen. Die großen Aktionen Zivilen Ungehorsams der letzten Jahre in Deutschland, von Anti-Atom-Protesten im Wendland über den G8-Gipfel in Heiligendamm und Blockupy Frankfurt bis zu Ende Gelände-Braunkohle-Blockaden wären hierfür gute Fallbeispiele.

Abschließend beschäftigt sich Betz noch mit der Frage nach Transzendenz und Sinnsuche im Protest und stellt fest, dass der Verweis auf Verspaßung und Verführung nicht genügt, um den Erfolg sozialer Bewegungen in den vergangenen Jahren (inkl. PEGIDA) zu erklären. „Vielmehr scheinen Soziale Bewegungen zugleich eine in weiten Teilen der Gegenwartsgesellschaft verbreitete Sehnsucht zu erwidern.“ In einer Zeit der Auflösung klarer Weltbilder, sozialer Strukturen und sicherer Lebenswege und zunehmender Fragilität, Prekarisierung und Unsicherheiten machen Soziale Bewegungen „zwar meist diffuse, aber emotionalisierte und Identität stiftende, die gesellschaftliche Komplexität vermeintlich reduzierende und schnell erfahrbare Sinnangebote. Der Protest erscheint den Beteiligten als (zumindest subjektiv) sinnvoll, läßt sie ihren Alltag um den Protest herum strukturieren und gibt ihnen dergestalt zumindest potentiell eine alles umspannende, temporäre Antwort sozusagen auf die Frage nach dem Sinn des Lebens.“ Allerdings hat die Sinnsuche das Vergnügen als Motiv für Protestbeteiligung nicht abgelöst, sondern Vergnügen ist in das Standardrepertoire von Protest aufgenommen und laut Betz erwarten viele Teilnehmende zusätzliche Überhöhung von Freizeitaktivitäten durch Sinnhaftigkeit. „Entscheidend für das Erleben als transzendent, relevant, sinnstiftend sind allerdings nicht der tatsächlich nachweisbare Nutzen sondern ausschließlich das Gefühl des Handelnden, die Freizeitaktivität mit etwas Sinnvollem verknüpft und zusätzlich zum privaten Vergnügen die Welt auch ein kleines Stück verbessert zu haben.“
Insofern wäre die Herausforderung für erfolgreiche Mobilisierungen, Kampagnen, Aktionen aber auch Organisierungen, nicht nur Vergnügen und Freude (sowie hin und wieder auch die Option eines Abenteuers) als „Spaß kann auch Widerstand und Widerstand kann auch Spaß machen“ einzuplanen, sondern auch die strategischen Hintergründe und politische Wirksamkeit stärker herauszuarbeiten und zu kommunizieren. Und nicht zuletzt sollten im Sinne einer breiten Ermächtigung auch die Kompetenzen zu strategischem Denken und Handeln im Sinne eines tatsächlich wirksamen Weltverbesserns verbreitet werden, sodass Vergnügen auch objektiv politisch Sinn machen kann.

Gregor J. Betz: „Vergnügter Protest. Erkundungen hybridisierter Formen kollektiven Ungehorsams“ (Springer VS, 2016) http://www.springer.com/de/book/9783658114152

(Marc Amann)

Buchtipp: Zur Theorie politischer Aktion. Eine Einführung (Christiane Leidinger, edition assemblage, 2015)

„Protest- und Bewegungsforschung mag vielleicht die Ordnung lieben. Regierungs- und Parteipolitik auch. Emanzipatorischer politischer Aktivismus jedoch offenkundig eher selten“
schreibt Christiane Leidinger als letzte Sätze in ihrem Buch „Zur Theorie politischer Aktionen. Eine Einführung“.
Angesichts der Anstrengungen, die sie unternimmt, eine Systematik zur Beschreibung und Einordnung von politischen Aktionen zu finden, liest sich dieses Fazit leicht resigniert. Gleichzeitig fasst es treffend zusammen, was die Potentialität politischer Aktionsformen darstellt, worin die Kreativität von Aktivist*innen in Sozialen Bewegungen besteht und bestehen muss: Sich aus dem nur schwer zu überschauenden, zu ordnenden und sich ständig verändernden Sammelsurium von Aktionsformen (und Noch-Nicht-Aktionsformen) immer wieder neu inspirieren zu lassen, Formen kreativ zu kombinieren und neu zu erfinden.

„Das Buch richtet sich an Aktivist*innen, die wissen wollen, wie Wissenschaft theoretisiert hat, was sie tun; an Studierende und Wissenschaftler*innen, die sich mit Protest- und Bewegungsforschung auseinandersetzen möchten; an Journalist*innen und Archivar*innen...“. Es bietet eine kritische Aufarbeitung bisheriger wissenschaftlicher Arbeiten rund um politische Aktionen als Spielart von Protest und Teil politischer Partizipation. Es ergänzt die in der Bewegungs- und Protestforschung bisher nur dürftigen systematischen Betrachtungen des Bereichs politischer Aktionen und die recht unterschiedliche und oft diffuse Verwendung von Begriffen.

Die weit verbreitete Unterscheidung intermediär (über Medien vermittelt), demonstrativ (Kundgebung/Demonstration) und direkt (Streik) erweitert Leidinger um Laboraktionen (z.B. Camps), Freiheitsaktionen (kollektive Abtreibungsfahrten) und Körpergegenwehraktionen (Frauen-Lesben-Patrouillen) sowie die Hervorhebung der anarchistischen Direkten Aktion (mit großem „D“; Aktionen ohne Vermittlung durch Politiker*innen oder Bürokrat*innen). Die durchgängige zusätzliche Betrachtung spezifischer Aktionen von Frauen-Lesben- bzw. (queer-)feministischer Bewegungen ermöglicht dabei interessante Kontraste und Perspektiven.

Die Feststellung, dass spezifische Fallanalysen nötig wären, um den Sinn einzelner Aktion wirklich zu verstehen, trägt den komplexen Zusammenhängen Rechnung, in denen politische Aktionen tatsächlich stehen. Dass Leidinger dies immer wieder reflektiert, ist Stärke ihres Buches. Denn im Handgemenge der politischen Praxis entstehen gute Aktionen nicht nach Muster, Definition und Kategorie sondern müssen den aktuellen taktischen und strategischen Erfordernissen sowie Bedürfnissen und Fähigkeiten (und nicht zuletzt auch der Lust!) der Aktivist*innen angepasst werden. Aktionen sind damit in der Praxis auch nie Reinformen. Ziele, Absichten, Motivationen der Aktivist*innen, politische Wirkungen,... sind vielschichtig und verändern sich zudem oft noch in der Aktion. Und schließlich bleiben Aspekte der Selbstermächtigung (es macht einen Unterschied, ob ein Demo-Schild selbst gestaltet oder von einer NGO vorproduziert wurde) oder des sozialen Lernens und Ausprobierens neuer sozialer Umgangsformen (z.B. bei Aktionstrainings für Blockadeaktionen, in der Durchführung von Aktionen, aber auch in der Bündnisarbeit für Aktionen) meist unerforscht, da schwer zu beobachten und zu ordnen. Wohingegen sich dieses Buch gut einordnen lässt: Als wichtige wissenschaftliche Arbeit zur Theorie politischer Aktionen. Wer als Aktivist*in Ideen und Anregungen für eigene Aktionen sucht, wird jedoch in anderen Büchern und Sammlungen von Aktionsformen eher fündig werden.

Christiane Leidinger: Zur Theorie politischer Aktionen. Eine Einführung (edition assemblage, 2015)
152 Seiten, 12.80 EUR
http://www.edition-assemblage.de/zur-theorie-politischer-aktionen/

Buchtipp: Beautiful Trouble. Handbuch für eine unwiderstehliche Revolution (orange press 2014)

Als „Toolbox for Revolution“ ist Beautiful Trouble 2012 in den USA erschienen, orange press hat die deutsche Übersetzung als „Handbuch für eine unwiderstehliche Revolution“ Ende 2014 herausgebracht. Revolutions-Rhetorik hin oder her, Beautiful Trouble ist eine großartige Zusammenstellung des kreativen Protests!

Die Herausgeber Andrew Boyd und Dave Oswald Mitchell haben viele bekanntere (wie die Yes Men oder John Jordan) und unbekanntere Aktivist*innen gewinnen können, von ihren Aktionen und Kampagnen zu erzählen und Schlussfolgerungen zu ziehen.
Übersichtlich gegliedert ist das Buch in Taktiken (Aktionsformen wie Flash Mobs, Unsichtbares Theater, Besetzung,...), Prinzipien (Denk in Geschichten, Gewinn Verbündete, Zwing die andere Seite zu handeln, Mach das Unsichtbare sichtbar,...), Theorien (Gesellschaft des Spektakels, Interventionspunkte, Kulturelle Hegemonie,...) und Fallbeispiele (Barbie-Befreiungs-Organisation, Billionaires for Bush,...).

Gerade in dieser Unterscheidung von Aktionsformen, Prinzipien und Theorien (Strategien) liegt die Brauchbarkeit von Beautiful Trouble: Während es bereits viele Bücher gibt, die Aktionsformen oder Theorien darstellen, schafft es Beautiful Trouble durch das Herausarbeiten der Prinzipien, die Funktionsweise guter Aktionen zu erklären und damit für die Entwicklung neuer Aktionen Hinweise und Orientierungen zu geben.

Leider ist die deutsche Übersetzung gegenüber der Originalausgabe um einige Einträge und fast 200 Seiten kürzer. Nichtsdestotrotz bietet auch die Übersetzung allen, die sich für kreativen Protestformen und deren Hintergründe interessieren eine reichhaltige Quelle – und in der Internet-Toolbox for Revolution unter http://beautifultrouble.org/ sind zudem alle Einträge der englischen Originalausgabe mit Erweiterungen und aktuellen Ergänzungen zu finden.

Beautiful Trouble, Handbuch für eine unwiderstehliche Revolution
Herausgegeben von Andrew Boyd und Dave Oswald Mitchell
orange press 2014, 240 Seiten, 20€

Inhaltsverzeichnis, Vorwort und 4 Beispielkapitel unter:
http://www.orange-press.com/programm/alle-titel/beautiful-trouble.html

Urbane Protestkommunikation und Raumaneignung (Rezension von: „Reclaim Your City. Urbane Protestbewegungen am Beispiel Berlins“)

Mit der Aneignung von öffentlichen Räumen und den Kommunikationsformen von städtischen Konflikten und Protesten beschäftigt sich das im Oktober 2014 erschienene "Reclaim Your City - Urbane Protestbewegungen am Beispiel Berlins."
Der Autor Tobias Morawski und das Pappsatt Medien-Kollektiv als Herausgeber haben mit dem übersichtlich gestalteten, mit vielen schwarz-weiß Fotos illustrierten und Verweisen, Links und Quellen versehenen Buch ein nützliches kleines Übersichtswerk geschaffen.

Ausgehend von Henri Lefebvres Theorie der sozialen Produktion von Raum gliedert sich der Hauptteil des Buches – nach einer Darstellung der Stadt im neoliberalen Wandel und den Machtverhältnissen in der sozialen Produktion von Raum– in drei Bereiche konkreter Formen und Mittel der Stadtaneignung und Kommunikation.
Als Beispiele physischer Raumaneignung werden Haus- und Platzbesetzungen, Guerilla Gardening/städtisches Gärtnern, Blockaden (von Zwangsräumungen, Bauvorhaben,...) sowie temporäre autonome Zonen (Partys im öffentlichen Raum) beschrieben.
Als Beispiele von Protestkommunikation und Aneignung der symbolischen Bedeutung des Raumes werden Demonstrationen, Besetzungen und die verschiedensten Formen der Street Art/Urban Art (Graffiti, Wandbilder, Plakate, Transparente, Adbusting, Markierungen) dargestellt.
Kritisches Kartieren als Form der Aneignung der Repräsentation von Raum wird anhand unterschiedlicher Karten (Leerstandsmelder, Gartenkarte, kartographische Aktion, Hausbesetzungskarte,...) erläutert.

„Reclaim Your City“ bezieht viele der städtischen Auseinandersetzungen der letzten Jahre in Berlin in die Darstellung mit ein, wie die Proteste gegen steigende Mieten und Verdrängung, Gentrifizierung, Kommerzialisierung und Großprojekte, die Proteste von Flüchtlingen, Nachbarschaftsgärten, Street Art, besetzte Häuser,... Dadurch wird das Buch lebendig und anregend und vermittelt neben den konkreten Formen der Kommunikation und Raumaneignung auch viel Wissen über die Geschichte Sozialer Bewegungen (wie der Hausbesetzungsbewegung) und deren Aktionsformen in Berlin (und darüber hinaus). Unerwähnt bleiben dabei alternative Initiativen von Stadtplanung, Bürgerinitiativen und Commonsprojekte (wie das Mietshäuser Syndikat), die über die dargestellten eher subkulturell geprägten Formen und den Protest hinausgehen.

Als Handbuch der Kommunikationsmittel urbaner Proteste bietet „Reclaim Your City“ eine gute Ergänzung zu den zahlreichen Büchern, die die letzten Jahre im Bereich Recht auf Stadt oder Gentrifizierung erschienen sind - oder auch zu den unzähligen Street Art-Bildbänden. Und wer sich für viele weitere Beispiele der politischen Urban Art und Raumaneignung interessiert, sei auf http://reclaimyourcity.net/ verwiesen.

Einige Fotos und Texte aus "Reclaim Your City" sind hier zu finden:
http://ilovegraffiti.de/blog/2014/12/13/buch-reclaim-your-city-urbane-protestbewegungen-am-beispiel-berlins/

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"Reclaim Your City. Urbane Protestbewegungen am Beispiel Berlins" von Tobias Morawski, herausgegeben vom Pappsatt Medien-Kollektiv, erschienen bei Assoziation A, 168 Seiten, 16€.
http://www.assoziation-a.de/neu/Reclaim_Your_City.htm
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Buch "Soziale Bewegungen und Social Media" erschienen!

Nach einem längeren webbasierten Erstellungsprozess ist jetzt das vielversprechende Handbuch für den Einsatz von Web 2.0 erschienen.
Demnächst gibts hier eine Rezension, bis dahin (und sowieso) sei auf die umfangreiche Homepage mit vielen Texten und Manuals verwiesen - und das Buch auch ohne Rezension wärmstens empfohlen:
http://www.sozialebewegungen.org/

The Journal of Aesthetics & Protest

Immer wieder lesenswerte Artikel über Aktivismus, Kunst, Protest,...:
http://www.journalofaestheticsandprotest.org/

Rezension „Solidarische Räume & kooperative Perspektiven – Praxis und Theorie in Lateinamerika und Europa“

„Wir brauchen uns erst gar nicht einen geradlinigen Weg vorzustellen, den gibt es schlicht nicht“ beschreiben argentinische AktivistInnen eines selbstverwalteten Kulturzentrums ihre politische Praxis und treffen damit auch eine Hauptaussage des Sammelbands „Solidarische Räume & kooperative Perspektiven – Praxis und Theorie in Lateinamerika und Europa“.

Hervorgegangen aus einer Konferenz in Tübingen im Jahr 2009 versammelt das Buch über 30 zumeist jüngere lateinamerikanische und europäische AutorInnen, die in kurzen Beiträgen solidarisch-kooperative Projekte vor- sowie kritisch-wissenschaftliche und wissenschaftskritische Überlegungen anstellen. Neben der Darstellung solidarischer Ökonomien im weitesten Sinn – Gerechter Handel, Bildungskooperativen, Wohn- und Kulturprojekte, Gemeinschaftsgärten- und Food Coop-Inititativen - liegt dabei ein Schwerpunkt auf Kooperationserfahrungen zwischen deutschen und lateinamerikanischen Initiativen sowohl im Bereich universitär-wissenschaftlicher Zusammenarbeit, im Jugendaustausch als auch in solidarischer Unterstützungsarbeit. Ein weiterer Schwerpunkt ergibt sich aus der wissenschaftlichen Herkunft der meisten AutorInnen, der Geographie. Hierbei wird deren kolonialer Geschichte nachgegangen und nach Möglichkeiten einer kritischen Geographie gefragt, und unter anderem Mapping als Kartierung des „vivir bien“, des guten Lebens, als ein Ansatz beschrieben. Ergänzt wird das ganze durch Überlegungen zu den Prinzipien Konkurrenz und Kooperation, Solidarität sowie Post-Development-Ansätzen in der Entwicklungspolitik – und durch die schönen Fotografien von Projekten in Europa und Lateinamerika.

Die Kürze der einzelnen Beiträge ist sowohl Stärke wie auch Schwäche des Buches: Ein Teil der Beiträge bleibt oberflächlich, reißt bekanntes an, ohne neues zu bieten, oder tut sich schwer, komplexere wissenschaftliche Überlegungen allgemeinverständlicher darzustellen. Gleichzeitig kommt durch die Vielzahl der Beiträge aber auch eine Vielfalt verschiedener Aspekte zusammen, die Interesse weckt. Leider wird diese Vielfalt durch den gemeinsamen akademischen Hintergrund vieler AutorInnen, sowie die Darstellung meist recht junger Projekte, die zum Teil nicht über absichtshafte Selbstdarstellungen hinauskommen, etwas eingeschränkt – interessant wäre es gewesen, über die Praxis bereits jahrzehntelang bestehender solidarisch-kooperativer Strukturen, die im Buch nur kurz erwähnt sind, mehr zu erfahren.

kollektiv orangotango (Hrsg.): „Solidarische Räume & kooperative Perspektiven – Praxis und Theorie in Lateinamerika und Europa“, AG SPAK, Neu-Ulm, 2010.
http://orangotango.info/

Rezension von Marc Amann, Juli 2011

Masta #5, Magazine for creative activism (September 2010)

Wieder sehr schön layoutet, die neue Ausgabe des Masta-Magazines. Und lesenswerte Artikel über verschiedene Formen von Street Art, Straßentheater,...

zu bestellen sowie als pdf unter: http://creativeacts.org/

Ein Protesthandbuch, das schön aussieht aber inhaltlich nicht ganz überzeugt

Es ist bemerkenswert und ohne Frage lobenswert, wenn Grafikstudierende ihre Abschlussarbeit nutzen, um sich mit Sozialen Bewegungen und Protest zu beschäftigen und in diesem Zusammenhang auch noch ihre „soziale Verantwortung als GestalterInnen“ entdecken.

Die dabei gemachte Erkenntnis, dass „Protest, um richtig verstanden zu werden, eine klare Botschaft benötigt, die mit Hilfe guter Gestaltung in den Vordergrund gerückt und nach außen kommuniziert werden kann“ ist wichtig, kann allerdings auch dazu führen, Form und Gestaltung über die Arbeit am Inhalt zu stellen. Leider gilt dies durchaus auch für die Diplomarbeit, die Sandra Benz und Vera Warter im Jahr 2006 erstellt und nach Überarbeitung nun - vier Jahre später - im Eigenverlag und mit Unterstützung u.a. der Bewegungsstiftung (im Buch findet sich auch ein Interview mit Bewegungsstiftungsmitglied und Protestforscher Dieter Rucht) veröffentlicht haben.
Dass sich die beiden Grafikdesignerinnen für Inhalte und Gestaltung ihrer Diplomarbeit von anderen Veröffentlichungen wie „go.stop.act! Die Kunst des kreativen Straßenprotests“ oder dem Aktionshandbuch von „Gerechtigkeit Jetzt!“ stark inspirieren ließen und sowohl textlich wie auch strukturell und gestalterisch unter anderem daraus in größerem Maße „zitierten“ war ja in Ordnung. Da diese Abschlussarbeit nun aber als eigenständiges Buch erscheint, kommt die Frage nach der Notwendigkeit auf – denn alleine der Wunsch, eine schöne Abschlussarbeit dann auch noch veröffentlicht zu sehen, kann ja nicht ausreichen als Begründung.

Inhaltlich besteht das Handbuch aus einem breiten Sammelsurium mehr oder weniger detailliert dargestellter politischer Protestformen, die in dieser Menge so tatsächlich in keinem bisherigen Buch veröffentlicht worden sind. Leider bewegt sich die inhaltliche Darstellung - zwischen flapsig und unvollständig bis „wissenschaftlich“ - insgesamt in einem dürftigen Rahmen. Was das Buch grafisch hergibt, wird inhaltlich nicht eingelöst. Neben einigen Protestbüchern ist Wikipedia eine Hauptquelle, viele Textteile sind direkt aus Wikipedia übernommen, was nicht unbedingt für Qualität spricht.
Andere Texte sind entweder stark an bereits veröffentlichtes angelehnt oder aus anderen Büchern entnommen. Den eigenen Texten ist insgesamt eine Unerfahrenheit und Unbeholfenheit im Umgang mit dem Themenfeld Soziale Bewegungen und Protestkultur deutlich anzumerken, wodurch es hier und da auch zu oberflächlich-verkürzten Darstellungen und ärgerlichen Fehlern kommt – sowie einer aus Sicht linker sozialer Bewegungen doch sehr „bürgerlichen“ Sprech- und Beschreibungsart mit ihren inhaltlichen Tendenzen.
Besonders problematisch wird das schließlich dort, wo die fehlenden Erfahrungen und Kenntnisse zu solch rechtlichen Hinweisen führen wie der kurzen Aussage „friedlich verlaufende Sitzblockaden werden meist nicht weiter verfolgt“, oder dass „Einhaken“ bei Blockaden „physische Gewalt“ sei.

Wenn schon die eigene Eingebundenheit in politischen Aktivismus fehlt, wäre es notwendig gewesen, sich mehr Unterstützung von außen zu holen. So hätten in die Überarbeitung der Diplomarbeit durchaus auch Veränderungen in der Protestkultur Sozialer Bewegungen einfließen können, die sich seit Erstellung der Diplomarbeit ergeben haben. Zwischenzeitlich sind ja durchaus auch weitere Bücher zum Themenfeld erschienen (vgl. Schönberger & Sutter: “Kommt herunter, reiht Euch ein … Eine kleine Geschichte der Protestformen sozialer Bewegungen“).

Wünschenswert wäre gewesen, dass sich die Herausgeberinnen den Grenzen ihrer Kompetenzen und Erfahrungen mit politischem Protest bewusster gewesen wären und die ganze Sache so ernst genommen hätten, wie der Untertitel „... für erfolgreiche Demonstrationen, Attacken und Aktionen“ verspricht. Politischer Protest ist ja durchaus nicht einfach nur ein nettes Spielchen, bei dem es lediglich um eine gewitzte Idee und das richtige Styling geht.

Trotzdem: Das Handbuch (oder besser: Handheft, im A4-Format mit 140 Seiten) wird seine LeserInnen finden und liefert in der Breite einen anregenden Überblick – und mit den Fotos von Protestereignissen der 1950er Jahre bis heute bietet es zudem eine durchaus schöne Verortung der dargestellten jüngeren Protestformen in eine längere Geschichte sozialer Bewegungen.

Marc Amann


Benzwarter GBR (Hrsg.): Protest. Handbuch für erfolgreiche Demonstrationen, Attacken und Aktionen. Eigenverlag, 2010, 20 €, http://www.protesthandbuch.de/

Über das Leben junger Polit-Aktivistinnen

Rezension von „Radikal Mutig. Meine Anleitung zum Anderssein“ und „Augen zu gilt nicht. Auf der Suche nach einer gerechten Welt“

Was hat es zu bedeuten, wenn größere Verlage Bücher über das Leben junger „radikaler“ Aktivistinnen veröffentlichen – nicht die üblichen Biografien langjährig aktiver Polit-Profis, sondern von außerhalb der Szene eher unbekannten Menschen, die irgendwie so sind wie Du und ich (waren)?

Gleich zwei solcher Bücher sind 2009 erschienen. Hanna Poddig und Silvia Hable, beide Mitte 20, schildern darin ihr Leben, ihre politischen Ansichten, ihre Erlebnisse und Aktionen. Und wer in den letzten Jahren bei Feldbefreiungen, Castorblockaden, antimilitaristischen Protesten und Aktionscamps unterwegs war, ist mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit beiden, auf ganz unterschiedliche Weise auffallenden, Frauen irgendwo schon mal begegnet.

Silvia Hables „Augen zu gilt nicht. Auf der Suche nach einer gerechten Welt“ (Deutsche Verlags-Anstalt) ist eine Art Coming-of-age-Jugendroman, der zeigt, wie der jugendliche Ausbruch aus der kleinstädtisch-bürgerlichen Welt über die Punk-Szene in die autonom-alternative HausbesetzerInnen-Szene Berlins führt, mit Verlieben, Partys, Demos... und allem was dazugehört – angenehm leicht erzählt mit Selbstironie und Szenekritik.

Poddigs „Radikal mutig - Anleitung zum Andersein“ (Rotbuch) ist dagegen ein sehr aufklärerisches Buch, im Gegensatz zu Silvia Hable läßt Hanna Poddig die Lesenden fast nichts über ihre persönliche Geschichte erfahren und stürzt sich stattdessen Hals über Kopf in Lebensmittelcontainer und Aktionsschilderungen, sowie im Schnelldurchlauf durch Themen wie Ernährung, Anti-Militarismus, Atomkraft, Gentechnik.

Während Hanna Poddigs fehlende persönliche Biografie dem nicht-aktivistischen Lesenden möglicherweise einen anderen Zugang zu Aktivismus vorenthält, entsteht bei Silvia Hables Erzählungen leicht der Eindruck einer vorübergehenden radikalen Jugendphase. Gerade deshalb zeigen die beiden Bücher aber auch schön, was in Köpfen und Leben heutiger junger linker AktivistInnen vorgeht.

Zu hoffen wäre, dass diese beiden Bücher und die damit einhergehende Präsenz auch in anderen Medien – Hanna Poddig ist seit Erscheinen ihres Buches immer wieder in Fernsehinterviews zu sehen - eine sich positiv verändernde mediale oder gar gesellschaftliche Haltung zu radikalem, linkem Aktivismus anzeigen würden, und Verständnis schaffen könnten für linkes Denken und Handeln, im besten Falle sogar zu eigenem Handeln anregen.

Angesichts der üblichen Mediendiskurse und der Tatsache, dass aktuell von der Bundesregierung sehr erfolgreich das gesellschaftliche Feindbild „linker Extremismus“ neu beschworen wird, bleibt dies aber wohl leider eher ein Wunsch.
Um so mehr sind die beiden Bücher wichtige und lesenswerte Zeugnisse eines radikalen Andersseins.

Silvia Hable: Augen zu gilt nicht. Auf der Suche nach einer gerechten Welt. Deutsche Verlags-Anstalt, 2009

Hanna Poddig: Radikal Mutig. Meine Anleitung zum Anderssein. Rotbuch, 2009


Marc Amann

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